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Die E-Mail – auch in 2022 ein beständiger Kanal?

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Ein paar Gedanken von Lorena.

Ende der 1980er Jahre fasste die E-Mail Fuß in unserer Welt. Verglichen zu den anderen digitalen Kanälen ist die E-Mail also ein alter Hase. Doch wird die E-Mail auch die nächsten Jahre noch überleben?

Die digitalen Kanäle

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich einmal kurz auf die anderen digitalen Kanäle schauen, die uns im Alltag begleiten: Instagram, Facebook, TikTok, die Website, WhatsApp und Co.

Vermutlich erinnert ihr euch noch an das große Facebook (Meta) Down in 2021. Für mehrere Stunden waren Facebook, Instagram und WhatsApp nicht erreichbar – Social Media stand also kurz still. Doch nicht ganz, denn ein Netzwerk erfreute sich einem großen Zulauf: Twitter. Aber weißt du,was noch funktionierte? Richtig, die E-Mail. Ich erinnere mich an keinen großen Ausfall von mehreren Providern gleichzeitig, oder du etwa?

Die E-Mail steht uns also immer zur Verfügung, außer unser Postfach ist mal voll und wir empfangen nichts mehr. Wundern uns, warum keine E-Mail mehr bei uns ankommt. Aber auch dann liegt es in unserer Hand, ein paar alte Mails zu löschen und schon geht es wieder.

Transport wichtiger Informationen

In der E-Mail können wir die unterschiedlichsten wichtigen Informationen transportieren, wie Bestellbestätigungen, Arbeitsbezogenes, Verifizierungen, Corona-Testergebnisse, Themen, die wir einfach nicht so gern per Telefon und Brief klären (wer ruft schon gerne bei der Hausverwaltung an) und und und. Bei den ganzen Werbemails, die täglich bei uns ankommen, wird deshalb oft vergessen, dass die E-Mail ein wichtiger Kommunikationskanal ist.

Laut Statista nutzten im Jahr 2020 insgesamt 87% der deutschen Bevölkerung das Internet zum Versenden und Erhalten von E-Mails. Seit 2002 steigt diese Zahl jährlich an. Das macht die E-Mail nach wie vor zu einem lukrativen Marketingkanal. Für all die wichtigen Informationen ist die E-Mail für mich deshalb nicht weg zu denken. Auch wenn immer mehr dieser Informationen auch mal per SMS oder direkt in einer App verfügbar sind, gilt nach wie vor: die E-Mail ist zugänglich, kostenlos empfangbar und du erfährst alles gesammelt an einem Ort: in deinem E-Mail-Postfach. Das kannst du dir dann sogar ordentlich strukturieren, Regeln festgelegen und wichtiges von unwichtigem trennen.

Geschützter Raum

Ein weiterer wirklich großer Pluspunkt für die E-Mail ist für mich, dass ich keine Kommentare von anderen Menschen lesen muss. Wir alle wissen, wie viel Hetze und Mobbing auf den Sozialen Kanälen betrieben wird. Wir interessieren uns beispielsweise auf Instagram für ein bestimmtes Unternehmen, Personen oder Aktivist:innen. Dabei können wir selbst bestimmen, wem wir folgen und wem nicht. Doch was wir uns nicht selbst aussuchen können: die öffentlichen Kommentare unter einem Beitrag, die wir automatisch sehen, wenn wir uns einen Betrag in vollem Umfang anschauen.

Bei der E-Mail sehen wir solche Kommentare nicht. Ich bin die Empfängerin und ich entscheide selbst, wie ich mit dem Inhalt umgehe. Ich muss keine Kommentare lesen, die in mir drin verschiedenste Emotionen auslösen. Meine mentale Gesundheit bedankt sich an dieser Stelle.

Kommen wir zurück zur Frage: Doch wird die E-Mail auch die nächsten Jahre noch überleben?

Ich sage: Ja, definitiv. Es wird sich sicherlich einiges ändern, aber die E-Mail bleibt.

Die immer wieder angepassten (Datenschutz)Verordnungen werden aus Marketingsicht vieles herausfordernder machen. Doch gesprochen aus der Perspektive einer Verbraucherin bin auch ich froh, wenn mit meinen Daten kein Schabernack betrieben wird.

Die E-Mail wird immer mehr zu einem optischen Hingucker, sie wird immer interaktiver und schöner gestaltet werden. Das Thema Personalisierung ist natürlich auch wichtig, aber ich bin mir sicher, dass sich ab einem bestimmten Punkt die Vorlieben der Nutzer:innen scheiden werden. Das eine Team liebt maximal personalisierte Inhalte, um die Zeit nicht „sinnlos“ zu verschwenden, um nach dem richtigen Angebot zu suchen. Das andere Team möchte lieber unter dem Radar bleiben und weniger Daten von sich preisgeben. Aber das Schöne ist: mit der E-Mail können wir beide Teams perfekt bedienen.

Ich glaube also fest an die Zukunft der E-Mail (die E-Mail, feminin ;)) und somit glaube ich auch fest an die Zukunft meiner Arbeit. Wenn du auch Lust auf einen Job mit Perspektive hast, dann schau doch mal bei uns vorbei, wir sind immer auf der Suche nach Unterstützung

Und wenn dich dieser Beitrag jetzt motiviert hat mit dem Thema E-Mail-Marketing durchzustarten, dann helfen wir dir gerne dabei.

Da fällt mir ein: gibt es Clubhouse eigentlich noch? Der riesige Hype um…. nichts?

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