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E-Mail crossmedial verknüpft

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Über das E-Mail-Marketing lassen sich andere Kanäle, wie die Webseite, Kundendatenbanken und soziale Netzwerke crossmedial optimal bespielen und alle profitieren voneinander. Im Folgenden werden wir es genauer erklären, doch beweisen werden es euch die KPIs.

Es ist schon eine Weile her, dass wir an dieser Stelle E-Mail-Service-Provider (ESPs) vorgestellt haben. Inzwischen sind noch mehr Tools auf dem Markt und die meisten bieten multimediale Schnittstellen an. Wir nennen hier keine Namen von Anbietern, wollen euch aber bei der Auswahl helfen, um die crossmediale Klaviatur umfassend zu bespielen.

Generelle Voraussetzung an ESPs

Ein ESP muss auf jeden Fall einen automatisierten Versand mit einer rechtssicheren Einbindung der Empfängeradressen bieten, also eine DSGVO-konforme Verwaltung aller Daten. Daher achtet auf ein Datenhosting in Deutschland oder Europa.

Nahezu alle Tools ermöglichen das Zusammenstellen verschiedener Inhalte und kommen mit einer Vielzahl an Ausspielungsoptionen beim Versenden zurecht.

Redaktionelle Arbeit erleichtern und Design optimieren

Für die unterschiedlichen Leserschaften sollten Meldungen unkompliziert zusammenstellbar sein. Visuelle Darstellungen und Anpassungen im Tool selbst vorzunehmen, macht das Arbeiten wesentlich einfacher. Ein weiteres Plus ist das unkomplizierte Zusammenklicken aus euren bestehenden, redaktionellen Angeboten. Somit gehört zu jedem guten Newsletter-Tool ein WYSIWYG-Editor und responsive Designvorlagen sowie die Möglichkeit, euren Newsletter umfassend zu personalisieren. Hier steigern sich die meisten Tools preislich nach oben: Und zwar je umfassender die redaktionellen Optionen und Designvorlagen sind. Darum prüft genau, welche Anforderungen ihr an die Editorfunktion habt. Bietet es eine Drag und Drop Funktion, sind die Templatevorlagen anpassbar und kann man eigene HTML-Vorlage hochladen?

Kanal-Schnittstellen & Mix prüfen

Vor der Auswahl des Tools lohnt es sich zu prüfen, welche Kanal-Schnittstellen zu eurem Marketing-Mix passen. Sofern ihr auch viel über Printmedien kommuniziert, machen Anbindungen zu Druckereien und anderen Offline-Dienstleistern durchaus Sinn, um übergreifende Kampagnen umzusetzen. Schnittstellen zu digitalen Medien sind hingegen gängiger, daher nehmen wir diese nun genauer unter die Lupe.

Dialog Newsletter – soziale Netzwerke automatisch oder manuell

Die Schnittstelle zu sozialen Netzwerken bietet eine unkomplizierte und kostengünstige Steigerung der Leserschaft. Am besten ist es, die Online-Version des Newsletters als Link auf den bevorzugten sozialen Plattformen zu teilen. Entweder die Netzwerk-Community klickt den integrierten Like-Button oder teilt den Link des Newsletters in der Kommentarfunktion.

Sollten die Inhalte des Newsletters nicht exklusiv an eine Zielgruppe ausgespielt werden, sondern dienen der Allgemeinheit, bietet sich auch ein sogenanntes „Auto-Share“ an. Hier wird der Link zum Newsletter automatisch auf ausgewählten Kanälen gepostet. Das geht allerdings nur über Newsletter-Tools, die über ihr Template-System ein entsprechendes Icon als Baustein-Element anbieten. Standard ist das nicht.

Social Media Icons kunterbunt leicht integrieren

Oder man lässt den Content des Newsletters über die Social Media Icons teilen. Sofern man die passenden Inhalte bietet, ist es empfehlenswert nach jedem Beitrag über das jeweilige Icon zur Facebook-Seite, zum Xing-/Linkedin-Profil der Firma oder zu Twitter und Instagram zu verlinken, um dort die Inhalte zu teilen und mit dem/der Leser:in eine Interaktion zu ermöglichen. Zugleich kann der/die Leser:in Fan oder Follower werden. Weitere Verlinkungsmöglichkeiten sind das YouTube-Profil oder der RSS-Feed des Blogs. Diese Optionen bieten die meisten Newsletter-Tools an. Wichtig ist es, regelmäßig die Links zu testen und die Icons prominent zu platzieren.

Vergesst nicht, dass der erste Eindruck zählt. Der/die Leser:in ist an euren Beiträgen interessiert, daher am besten gleich im E-Mail-Anmeldeformular auch die Social Media Icons integrieren.

Anzeigenschaltung intergieren

E-Mail Newsletter-Tools mit einem hohen Funktionsumfang und dementsprechend teureren Ausführungen bieten innerhalb ihres Paketes auch eine Anzeigenverwaltung auf Facebook, Instagram, LinkedIn sowie Google-Ads an. Hat man allerdings viele Kanäle im Einsatz, sollte man sich überlegen, dies besser gleich über eine entsprechende Social-Media-Plattform mit Crossharing Option, also das automatische Publizieren von Inhalten, abzudecken und dort zu messen.

Webseite zur Leadgenerierung

Auf der Webseite ein Formular für den Newsletter oder zur Lead-Generierung anzubieten, um beispielsweise Download-Angebote wie Whitepaper und Tutorials zur Verfügung zu stellen, macht gleich mehrfach Sinn. Über E-Mail-Marketing lässt sich das Lead langfristig ausbauen und halten. Um mit Webseitenbesucher:innen in Kontakt zu bleiben, ist die E-Mail nunmal die erste Wahl. Das Anmeldeformular ist dabei die Visitenkarte, die ihr von euren potentiellen Kund:innen erhaltet. Ein Newsletter-Registrierungsformular einzubauen ist bei den meisten Homepage-Baukästen und Content Management Systems problemlos machbar, manche bieten sogar spezielle Apps dafür an.

In Kontakt bleiben: E-Mail als Helfer fürs CRM System

In dem Moment, in dem Interessent:innen ein Lead werden und ein Formular ausgefüllt haben, wisst ihr, wer sie ist, wo sie arbeiten und ihr kennt ihre Interessens-Schwerpunkte.

Über die entsprechende Schnittstelle, können diese Informationen optimal und langfristig im CRM-System oder anderen Kontaktdatenbanken gespeichert werden. Die Datenbank kann wachsen, bis es sich lohnt, gezielte Kampagnen nach Interessensgebieten zu versenden (Targeted Campaigns). Daher prüft unbedingt vorab, ob sich euer CRM-System an das auserwählte Tool anbinden lässt und ihr alle Daten optimal nutzen könnt. Zusätzliche Kosten sind hier durchaus üblich.

Must-Haves für den Online-Shop

Für Online-Shop-Betreiber:innen kann das automatisierte E-Mail-Marketing weitere Toppings bereithalten. Die beiden Marketinginstrumente müssen allerdings eng miteinander verzahnt sein. Ihr solltet die Schnittstelle beim ausgewählten Tool unbedingt im Vorfeld prüfen, denn nur dann kann unter anderem eine Warenkorb-Abbruch-Kampagne integriert werden. Hier erhalten die User:innen nach dem Abbruch des Kaufprozesses eine E-Mail zur Erinnerung, den Kaufprozess fortzusetzen. Voraussetzung ist es, dass eine Erlaubnis zur Kontaktaufnahme vorliegt. Wichtig ist es, zu unterscheiden, ob der Kunde im Warenkorb, bei der Registrierung oder bei den Zahlarten abgesprungen ist und man sollte ihn in einem Zeitraum zwischen zwei und 24 Stunden nach dem Abbruch ansprechen. Des Weiteren ist es für Shopbetreiber:innen wichtig, Versandbestätigung und Bewertungsanfragen per E-Mail automatisiert zu versenden.

Fazit: E-Mails sind ein gutes Mittel, um langfristig mit dem Kunden oder Interessierten, in Kontakt zu bleiben. Im Gegensatz zu den anderen Medien habt ihr volle Informationskontrolle. Macht euch diese Vorteile über die Tool-Schnittstellen bei den anderen Channels zunutze. Denn E-Mail-Tools bieten unkomplizierten, auswertbaren und zuverlässigen Zugriff auf Daten und Informationen.

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