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fuchs+wald auf der OMR 2019

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Die Ruhe nach dem Sturm. Tausende Besucher, unzählige Vorträge, Masterclasses, Partys und Essen — die OMR 2019. Wir sind zurück im Fuchsbau in Berlin und lassen die Online Marketing Rockstars Woche Revue passieren. Das haben wir auf der OMR erlebt.

E-Mail Marketing

Gestartet ist die OMR für uns bereits mit unserem OMR Side Event im betahaus in Hamburg. Fast 70 E-Mail Marketeer oder E-MailGeeks versammelten sich bei Pizza und Erfrischungsgetränken am Abend vor dem großen Trubel, um mit Sarah Pust von Pusteblume Media und Maximilian Modl von Newsletter2Go Argumenten für das Für und Wider von E-Mail-Marketing zu lauschen. E-Mails ohne Bilder, Irrelevanz und lahme Betreffzeilen gegenüber Personalisierung, Automation und dem noch stärksten ROI Kanal. Was meint ihr?

#EMailGeeks at OMR 2019 — unser OMR Side Event zum Auftakt des Festivals

Neben unserem fuchs+wald OMR Side Event zum Thema E-Mail Marketing suchten wir natürlich auch die Newsletter auf der OMR selbst. In diesem Jahr oft versteckt, aber doch vorhanden, z.B. auf der Dialogstage. Dort waren selbst die Sponsoren über den Andrang zum Thema Dialogmarketing, wo der Newsletter auch 2019 noch dazu gehört, überrascht. Welchen Stellenwert E-Mail-Marketing / Newsletter auch 2019 hat und in den kommenden Jahren haben wird, äußerte Content Marketing Profi Joe Pulizzi am zweiten Tag auf der ConferenceStage. Und gab die klare Empfehlung ab: Ein Newsletter ist dein Must-Have. Natürlich relevant und amazing 😉

Newsletter — YEAH! — Joe Pulizzi auf der #OMR19
MUST HAVE Newsletter — Joe Pulizzi auf der #OMR19

Social Media

Die Relevanz von Instagram Stories wurde auch auf der OMR deutlich. Christoph Assmann von Sixt zeigte, wie die Autovermietung durch Instagram Story Ads Awareness für ein neues Produkt erzeugte, und wie so Leads und im zweiten Schritt Sales generiert wurden.

Den weiteranhaltenden Trend von Video griff Hashem Al-Ghaili in seinem Vortrag auf und betonte die Elemente einer erfolgreichen Video-Kampagne auf youtube: Contentqualität, einfache Sprache, Hintergrundmusik, Länge, integrierte Partnerschaften, der Anreiz es zu teilen und das Medium.

Trending: Influencer Marketing

Bonnie Strange auf der OMR

Das Thema auf der OMR 2019 — Influencer Marketing. So standen Influencer wie Carmushka (Carmen Kroll), Lena Gercke oder Bonnie Strange selber auf der Bühne und plauderten über ihre Jobs als Influencer. Die Oh April-Gründerinnen Carmen Kroll und Julia Klingenberg generierten mit ihrem Fashionlable “Oh April” innerhalb von 24 Stunden 60 000 Follower auf Instagram. Wie funktioniert das? Klar, die beiden Unternehmerinnen hatten vorher schon eine enorme Reichweite, doch mit passenden Aktionen entlang des Sales-Funnel, wie regelmäßigen Stories (3 x am Tag) und Teasern, schafften es die beiden ihren eigentlich für einen Monat geplanten Pop-up Store, bis heute zu öffnen.

Daneben wurde der Trend hin zum holistischen Influencer Marketing weiter unterstrichen. Anna Meyfarth und Dr. Stefano Balestra von Collabary (von Zalando) zeigten Paradebeispiele für die holistische Nutzung von Influencer Generated Content an verschiedenen Touchpoints: im Feed, in Stories, Einbindung des gleichen Contents auf der Zalando Webseite oder im Shop der Marken, Instagram Ads, die in den Shop führen und organischer Content von Influencern, der Shopable gemacht wird und nicht zuletzt die Einbindung in den Zalando Newsletter und einer gesonderten Landingpage.

Influencer Marketing: Campaign execution in-house vs. outsourced

Die Frage, ob eine Influencer Kampagne in-house abgewickelt werden sollte oder ob sie outgesourced werden soll, wurde von Simona Elisa Giarolo (Douglas), Saidy Elias (Paul Hewitt) auf Seite der Marken und den Agenturvertretern Marius Jansen (Social Match) und Jan-Hendrik Cobobus (mStudio) diskutiert. In einem Punkt waren sich alle einig: Die Beziehungen zwischen Marke und Influencern ist besonders wichtig und sollte gepflegt werden. Gemeinsame Meetings mit Influencern und Marken erweisen sich als sehr sinnvoll in Blick auf ein gemeinsames Verständnis des Ziels der Kampagne und einen authentischen, eigenen kreativen Output des Influencers.

Conference Stage am zweiten OMR-Tag

Auf der Conference Stage erklärte OMR Gründer Philipp Westermeyer zunächst die Digitalbranche aus seiner Perspektive und macht am Beispeil der sieben Todsünden deutlich, wie Kunden in Zeiten des Information Overloads motiviert werden können, etwas zu kaufen. So lassen sich mit der Erzeugung von Zorn, Begehren, Neid, Stolz, Geiz, Trägheit und Maßlosigkeit dafür Sorgen, Aufmerksamkeit zu erlangen.

7 Wege für Aufmerksamkeit 2019 — Philipp Westermeyer

Weitere Themen waren die Entwicklungen von künstlicher Intelligenz, die Autor Yuval Noah Harari betrachtete, dem großen Speaker am Conference Tag. Man sollte mit Algorithmen und künstlicher Intelligenz bewusst umgehen. Er warnte vor einem Zustand, an dem Algorithmen uns besser verstehen, als wir selbst. Dennoch betonte er auch die positven Auswirkungen wie die Früherkennung von Krankheiten.

Yuval Noah Harari — Artificial Intelligence: Possibilities, Consequences and Scenarios

Zwar nicht wie gewünscht mit Champagner aber dafür mit Weißweinschorle plauderte OMR Profi Speaker Bozoma Saint John über Ihre Karriere als CMO bei Apple Music, Uber und Pepsi. Sie betonte die Relevanz von Marketing und rät Gründern, dies nicht auf später zu verschieben. Ihr OMR Fazit “Das ist die coolste Konferenz auf der ich jemals war”. (Anmerkung: Das hörte man noch öfters an dem Tag von den Gästen.)

Google Europachef Philipp Justus positionierte sich als Datenschützer und gab an, Google’s Ziel sei es, denn Nutzern mehr, mit weniger aber relevanten Daten, zu bieten. Taylor Lorenz sprach über Internettrends der Generation Z, die beispielsweise Google Docs als Chatdokument und Instagram wie Facebookgruppen nutzen.

Stichwort Voice Marketing und Podcast. Das durfte natürlich auch nicht fehlen. In diesem Fall als Podcast. Die Frage “Wie hört sich deine Marke an?” warf Matt Lieber in den Raum und betonte gleichzeitig Podcasts als eines der dynamischsten Medienformate und als einem immer mehr an Bedeutung gewinnendem Marketingkanal.

What should a brand sound like?

Link-Tipp: Wer mag, kann sich die fast komplette Conference der #OMR2019 auf dem youtube-Channel der OMR anschauen.

Unser Hamburgaufenthalt ging einen Tag länger

Ausklingen lassen haben wir die OMR am Donnerstag in dem Workspace places in der Nähe der Speicherstadt mit einem Gläschen Wein, ein toller Ort um kreativ in angenehmer Atmosphäre zu arbeiten.

places Hamburg — Coworkingspace

Begeisterung — Wir sehen uns 2020

Alles in allem — wir hatten eine Menge Spaß! Wir sind begeistert von dem Charakter und dem Vibe des Festivals — tolle Überraschungsacts wie Scooter oder Materia. Vielseitige und leckere Essensmöglichkeiten, eine Chill Area und natürlich die Partys am Abend boten beste Möglichkeiten, neben der Expo und Konferenz, zum Netzwerken.

Wir sind gespannt auf das nächste Jahr! #OMR2020

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