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Green Marketing: Wie nachhaltig ist eigentlich das E-Mail-Marketing?

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In unserer E-Mail-Marketing Agentur fuchs+wald wollen wir dem Guten eine Stimme geben. Wir suchen die Zusammenarbeit mit NGOs und Unternehmen, die sich in ihrer täglichen Arbeit dem Thema Nachhaltigkeit und Non-Profit widmen. Doch wie passt das eigentlich zusammen, E-Mails und Nachhaltigkeit? Und worauf sollte man achten, um das eigene E-Mail-Marketing nachhaltiger zu gestalten? In diesem Blogpost geben wir euch fünf Tipps für ein grüneres E-Mail-Marketing.

Also, wie nachhaltig ist so eine E-Mail denn jetzt überhaupt? Die kurze Antwort lautet hier: Auf jeden Fall nachhaltiger als das Versenden von Briefen. Die längere Antwort: Im Schnitt verbraucht so eine E-Mail ohne Anhang ungefähr 10g Co2. Im Vergleich: Ein Brief verbraucht in etwa das Doppelte. Natürlich kommt es aber sehr darauf an, wie ihr mit dem Thema E-Mail-Marketing umgeht.

Wo werden meine ganzen Daten gespeichert?

Auch wenn es sich manchmal nicht danach anfühlt, aber auch digital verursachen wir jede Menge Müll. All die Daten müssen ja schließlich irgendwo gespeichert werden. Dafür stehen dann verteilt auf der ganzen Welt riesige Server, die durchgehend mit Strom versorgt und gut gekühlt werden müssen. Je mehr Daten wir ansammeln und je mehr E-Mails wir verschicken, desto mehr Energie verbrauchen logischerweise auch die Server. Deshalb werft hier doch mal ein Blick hinter die Kulissen eurer verwendeter Tools und fragt euch, wo die Server stehen, ob das Unternehmen auf erneuerbare Energien setzt und wie energieeffizient der Kühlungprozess der Server abläuft.

Verteilerliste gut sortiert halten

Was bringt eine riesige Verteilerliste, wenn ein Großteil der Kontakte abtrünnig geworden ist und schon lange keine euer versendeten E-Mails mehr geöffnet hat? Gigantische Verteilerlisten sind nicht nur schlecht für die Klimabilanz, sie kosten auch mehr Geld. Daher ist es ratsam, regelmäßig die Listen zu säubern und so unnötigem Datenmüll vorzubeugen. Außerdem ist eine gut gepflegte Verteilerliste ja sowieso besser für die Zustellbarkeit euer Mails. 

Ein weiterer Tipp ist das Segmentieren. Fragt euch vor dem Versand, für wen die Inhalte euer E-Mail interessant sind? Ist es wirklich der komplette Verteiler, an den die Mail verschickt werden sollte? Oder sind die Themen vielleicht nur für einen kleineren Teil relevant? Auch hier zahlt es sich wieder aus, wenn ihr eure Liste von Anfang an sortiert haltet, mit Tags arbeitet und so schneller zielgerichtete Kampagnen verschicken könnt.

Weniger Kontakte sind an dieser Stelle also nicht unbedingt schlechter. Eure E-Mail-Kampagnen werden dadurch nicht nur qualitativ besser, sie haben auch einen geringeren Impact aufs Klima, da ihr ganz einfach weniger davon versendet. 

E-Mail so klein wie möglich halten

Eine große E-Mail benötigt mehr Speicherplatz – logisch. Daher solltet ihr eure Inhalte so gut es geht komprimieren. Auch hier zahlt das wieder in eine bessere Zustellbarkeit und Qualität der E-Mails ein. Diese Dinge könnt ihr tun, um die Größe eurer E-Mail zu verringern: 

  • Bilder so klein wie möglich halten, aber dennoch auf die optimale Auflösung
  • E-Mails sind code-basiert und nicht bild-basiert
  • Wenn ihr mit HTML-basierten E-Mails arbeitet: auf einen aufgeräumten Code achten! Keine Leerzeilen oder unnötigen Code
  • Anhänge vermeiden, sondern Dateien auf einem Server speichern und in der E-Mail verlinken
  • Inhalte herunterbrechen, als Richtwert: nicht mehr als drei Themen in einer Mail

Gute Tools nutzen 

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie euer verwendetes Versandtool eigentlich zum Thema Klimaschutz stehen? Es gibt bereits das ein oder andere E-Mail-Versandtool, das klimaneutral ist und das Thema durchaus ernst nehmen. Auch unter DSGVO-Aspekten ist es übrigens empfehlenswert, darauf zu achten, wo die Server der Firma stehen. Wenn ihr mehr dazu lesen wollt, wie ihr das richtige Versandtool für euch findet, schaut bei diesem Blogbeitrag von uns vorbei. Wenn wir euch bei der Toolauswahl unterstützen können, dann meldet euch bei uns. Wir beraten euch unabhängig und finden das richtige Tool für euch.

Versandfrequenz optimieren

Der Grad zwischen regelmäßiger Kommunikation und Spam ist oft gering, hier gilt es ein ausgewogenes Maß zu finden. Das Gießkannenprinzip ist nicht nur schlecht für die Klimabilanz eures E-Mail-Marketings, sondern führt auch schnell zu Überforderung bei euren Kontakten.

Ihr wollt gern mehr zum Thema E-Mail Marketing lernen? Dann schaut doch mal bei der Emailcademy vorbei. Dort findet ihr Kurse, die euch den perfekten Einstieg ins E-Mail-Marketing geben. Der nächste Kurs startet im Februar. Alle Infos findet ihr hier.

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