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Kampagnenideen für den Monat Juni

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Der Juni lässt den Sommer einläuten und mit dem schönen Wetter kommt in Berlin und vielen anderen Orten im Land eine fröhliche Stimmung auf. Allein das gute Wetter motiviert viele Unternehmen neue Kampagnen zu starten und ihre Sommerprodukte von Grills bis T-Shirts an den Mann und die Frau zu bringen. Aber auch wenn der offizielle Sommerstart im Juni (21.) ist, so macht der Monat ebenso Themen aufmerksam, die schwerer zu verdauen sein können. Wir stellen euch in diesem Artikel drei komplett verschiedene Aufhänger vor, die ihr für Kampagnen nutzten könnt.

Der Monat des Regenbogens

Was beim Juni häufig als erstes ins Gedächtnis ploppt, ist der Pride Month. Denn der ganze Monat ist LGBTQIA+ gewidmet und regenbogenfarbige Pride Parades rund um den Globus zeigen den Stolz hinter verschiedenen sexuelle Orientierungen und sozialen Geschlechtern. Den Ursprung hat der Pride Month in einer Zeit, als queere Menschen in der westlichen Welt wegen homosexueller Handlungen verfolgt und verurteilt wurden. Heute sind die Rechte zwar in den meisten westlichen Ländern angeglichen, zum Beispiel durch die Ehe für alle, aber Diskriminierung ist leider noch lange nicht aus dem Alltag verschwunden. Um dem entgegenzuhalten, setzen sich auch Organisationen für die Bewegung ein. Schade nur, dass das Thema häufig ausschließlich im Juni auf der Agenda zu stehen scheint und die restlichen elf Monate des Jahres unbeachtet bleibt. Wir finden deswegen, dass Kampagnen im Pride Month eine nachhaltige Wirkung haben sollen. Ein gutes Beispiel dafür ist eine E-Mail von Yelp, einem US-amerikanischen Internetunternehmen. Die Mail ist im Juni verschickt worden, aber die Idee, LGBTQIA+-Unternehmen aufzulisten, ist auch über die anderen Monate für queere Menschen nützlich.

Bis aufs Blut

Eine der vielen Bereiche, in denen Anhänger der LGBTQIA+-Community diskriminiert werden, ist das Blutspenden. Für schwule Männer sind die Hürden zur Blutspende deutlich höher als für andere und das, obwohl großer Bedarf an Blutspenden vorhanden ist. Es gibt sogar einen Weltblutspendetag, der von verschiedenen großen Gesundheitsorganisationen vor rund 20 Jahren ins Leben gerufen wurde. Am 14. Juni, dem Geburtstag des Entdeckers der Blutgruppen Karl Landsteiner, soll die Gesellschaft daran erinnern, dass Menschen mit Blutverlust auf Blutspenden angewiesen sind. Wir haben ein cooles Beispiel gefunden von einem Verein, der auf den ersten Blick nicht viel mit Blutspenden am Hut hat: Hertha BSC, der Fußballverein aus der Hauptstadt. In einer E-Mail-Aktion ruft Hertha zum Spenden auf und offeriert im Gegenzug eine kostenlose Mitgliedschaft für sechs Monate. Dieses Beispiel zeigt wunderbar, dass wirklich alle Organisationen sich für das Thema einsetzen können.

Helfen an allen Stellen

Ein letztes Thema ist aufgrund des Ukrainekriegs sowieso gerade hochaktuell: Geflüchtete. Bereits Ende April sind weit über eine halbe Million geflüchteter Ukrainer:innen in Deutschland erfasst worden. Mit voranschreitendem Konfliktverhältnis in der Ukraine wegen Russlands Angriff, werden weiter Menschen in Deutschland Schutz suchen. Im Juni ist auch noch der Weltflüchtlingstag, der seit dem 21. Juni 2001 stattfindet. Er ist eine ergänzende Motivation, jetzt zu unterstützen. Die Unterstützung kann dabei sehr vielseitig sein: Ob Spenden sammeln oder freie Eintritte für ukrainische Staatsbürger:innen zu ermöglichen – Hauptsache, man hilft mit. Eine aussergewöhnliche Idee beschreibt die Clubkommission in ihrem Newsletter. Aus Berlin organisierte Konvois, die Hilfsgüter in die Ukraine schaffen und Geflüchtete auf dem Rückweg mit nach Deutschland nehmen, importieren zur Deckung ihrer Kosten neu ukrainisches Bier. Indem Clubkommission in einer E-Mail die Idee vermitteln, nutzen sie ihre Reichweite um das Bier zu vertreiben. So leicht und kreativ kann man helfen! Deswegen haltet die Augen offen, wie ihr mit Aktionen, die zu eurem Unternehmen passen, unterstützen könnt.

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