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So übertreffen Sie mit Ihrer Black Friday Newsletter Kampagne alle Erwartungen

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Hektischer Trubel, akribisches Planen und von Panik getriebene Käufe, bloß noch ein Piece aus dem Super-Sale zu ergattern. Der in den USA entstandene Black Friday erfreut sich an jährlich steigender Euphorie — und das weltweit.

Fakten

Mit 6,59 Billion $ Umsatz war der Black Friday 2017 weltweit der sträkste Online-Sales Day der Geschichte (Quelle: makemereach). In Deutschland waren Modeartikel mit 31,9 % die am stärken nachgefragten Produkte. Gefolgt von Sport (12,6 %) und Elektronik (10,3%).
Frauen interessieren sich vor allem für Brands wie Nike, Pullandbear und Zalando, während das männliche Geschlecht neben Mode eher zu Elektronik- und Baumarktartikeln griff. Die meisten Einkäufe (29,32 %) fanden in der Zeit zwischen 19–22 Uhr statt. (digital Magazin)

Geschichte

Der Black Friday (“schwarzer Freitag”) findet am Tag nach dem amerikanischen Feiertag Thanksgiving statt. Dieser Brückentag wird in den USA nicht selten bereits für die Besorgung von Weihnachtsgeschenken genutzt. Aus diesem Grund sehen Händler den Black Friday als Startschuss in die Phase des Weihnachtsgeschenkeinkaufs. Drei Tage später findet der Cyber Monday, der Internet Tag, statt. 
Mittlerweile nehmen immer mehr Händler am Black Friday teil, und bieten ihren Kunden unschlagbare Rabatte — und das oft nicht nur an einem Tag.

Technische Vorbereitungen

Für den Black Friday sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass Ihre Website für den Antsturm gewappnet ist.
Bei Online Einkäufen ist die Geschwindigkeit von Websites entscheidend. 40% aller User verlassen einen Online Shop bei einer Ladezeit von mehr als 3 Sekunden. 46% geben außerdem an, nicht zu einer Website zurückzukehren, wenn die Ladezeit mehr als drei Sekunden beträgt. (Neilpatel)
Darüber hinaus sollten Sie mit geeigneten Tools sicherstellen, dass der Server zu jeder Zeit erreichbar ist

Mehr und mehr Konsumenten tätigen ihre Black Friday Einkäufe über Smartphones oder Tablets. Somit ist es von immer größerer Bedeutung, dass Ihre Newsletter im Responsive Design gestaltet sind und ihre Website mobile optimiert ist. Ihre Seite sollte engaging sein, klare und einfache Symbole beinhalten. Es bietet es sich auch an, eine Landingpage mit Ihren beliebstesten Produkten zu erstellen.

Rechtliche Lage

Da “Black Friday” eine eingetragene Wortmarke ist, sollte bei der Nennung im Zusammenhang mit Werbung Vorsicht geboten sein. Im Zweifel sollten Sie Ihre Kommunikationsmaßnahmen mit einem auf Markenrecht spezialisierten Anwalt abstimmen. Um sicherzugehen, empfehlen wir Ihnen, alternative Begriffe für den Black Friday zu verwenden.
Alternativ können Sie, um Abmahnungen zu vermeiden, mit dem Unternehmen eine Vereinbarung über eine entsprechende Lizenzgebühr vereinbaren um mit dem Begriff zu werben. Abmahnungen können im schlimmsten Fall auf Strafen in Höhe des Streitwerts von 10.000 Euro hinauslaufen.

Die richtige Betreffzeile

Zu kaum einer anderen Zeit werden so viele Newsletter versendet wie zum Black Friday bzw. Cyber Monday. Um so wichtiger ist es, sich mit einem unschlagbaren Betreff von der Masse der Mailflut abzuheben.

Stellen Sie sich die Frage, warum genau Ihr Newsletter geöffnet werden soll? Drücken Sie sich dabei kurz und knapp aus. Beginnen Sie direkt mit dem wichtigsten Argument. Betreffzeilen mit einem Gutschein performen deutlich besser, als herkömmliche Betreffe. Allerdings gilt dies nur für Betreffzeilen mit den Worten “Angebot”, “Special”, “Spezial” oder “Gutschein”. Der Begriff “Rabatt” unterscheidet sich in Blick auf die Öffnungsrate kaum von herkömmlichen E-Mails. (Newsletter2Go)

Tipp: Führen Sie zeitnah entsprechende A/B Tests durch, um herauszufinden, welcher Betreff für Ihre Zielgruppe optimal ist.

Kreativität

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Kampagne so weit wie möglich im Voraus wie möglich zu planen, damit Sie an dem Black Friday Weekend Ihren gesamten Fokus auf einen reibungslosen Versand legen können.

Darüber hinaus steigern Sie Ihre Öffnungsrate mit einem außergewöhnlichen Design. Sei dies zur Abwechslung besonders minimalistisch oder durch einen speziellen Look — lassen Sie auch an dieser Stelle Ihrer Kreativität freien Lauf. Beispielsweise bietet der Black Friday Anlass zu schwarzen, edlen Designs. Der Black Friday steht ganz im Zeichen des Schenkens — transportieren Sie dieses Thema durch elegante Designs und nutzen Sie diese emotionale Komponente, um Ihre Abonnenten zu erreichen.

Integrieren Sie auch Social Media Buttons und nutzen Sie Ihre Black Friday Kampagne so durch kreative Aktionen für mehr Awareness. 
Ein weiterer Tipp ist Personalisierung: Gestalten Sie unterschiedliche Kampagnen und sprechen Sie Ihre Kunden differenziert an, je nachdem, in welcher Phase des Consumer Lifecycles diese sich gerade befinden.

Zeitpunkt und Individualität:

Ende Oktober: 
Verwenden Sie bereits vorhandene Daten und schicken Sie Käufern aus dem letzten Jahr bzw. Kunden, die in das gleiche Muster wie diese Fallen, bereits frühzeitig passende Angebote um Ihre Produktvielfalt zu präsentieren.

Beginn November: 
Sprechen Sie Abonnenten an, von denen Sie wissen, dass Sie in Ihrer vorherigen Kampagne bereits geklickt haben und von denen Sie wissen, für welche Produkte sich diese interessieren. Binden Sie genau diese Produkte in Ihre Kampagne ein und kombinieren Sie diese mit unschlagbaren Angeboten.

Einige Tage vorher:
Versenden Sie eine Black Friday Preview mit Countdown, um nicht in Vergessenheit zu geraten und um Spannung zu erzeugen. Dies kann bereits in einem außergewöhnlichen Design erfolgen.

Am Black Friday:
Der Black Friday bietet insgesamt vier Anlässe zum Versand:

  1. Den Startschuss um Mitternacht.
  2. Vormittags die Ankündigung “Nur heute: …!”
  3. Einen Reminder am Nachmittag “Haben Sie schon unser unschlagbares 
    Black Friday Angebot genutzt?”
  4. Der letzte Reminder für den Countdown zum Ende — “In wenigen Stunden endet under Black Friday Sale”.

Beispiele

Mit einem auffälligen Design punktet der Online Shop Shein. Die Kombination zwischen schwarz-rot greift sowohl das Thema Black Friday auf und ist gleichzeitig das Signal für ein besonderes Angebot. Dieses wird durch den Störer als blinkendes GIF zusätzlich unterstrichen.

Das Shein Beispiel zeigt auch, wie wichtig der Fokus auf wenige Elemente ist. Ihre Abonnenten müssen direkt erkennen, warum es sich gerade bei Ihnen am meisten lohnt zuzuschlagen.

Unten sehen Sie ein weiteres Beispiel ist die Black Friday Kampagne von Mango, in dem bereits Newsletter Abonnenten mit dem Betreff “SCHON HEUTE: Black Friday nur für Sie! -30 % auf alles in den Shops und online” schon einen Tag vorher von dem exklusiven Rabatt profitieren.

Ein weiteres Beispiel von Geile Weine zeigt zum einen eine kreative Alternative für den Begriff “Black Friday”, zum anderen hebt sich die Kampagne durch die rote Farbe und die animierten Weinflaschen im GIF Format ab.

Zwar sollte der Einsatz von blinkenden Störern oder Bildern nicht überstrapaziert werden, jedoch lohnt es sich, sich am Black Friday durch diese Designelemente von der Masse abzuheben.

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